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ORDNUNG IM ARBEITSZIMMER/BÜRO

Das Arbeitszimmer wird oftmals etwas stiefmütterlich behandelt.

Ganz oft wird es sozusagen „missbraucht“.

Vieles wird hier erstmal zwischengelagert oder abgestellt.

Manches wird dann im Laufe der Zeit wieder vergessen, oder man gewöhnt sich einfach daran.

Auch Unterlagen werden gestapelt, ohne System abgelegt und nicht mehr gefunden….

Das wollen wir mit dieser Anleitung ändern.

Du kannst dir die richtigen Fragen stellen, um danach Schritt für Schritt in die Umsetzung zu kommen.


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Wie wird das Arbeitszimmer genutzt?

Hier sollten wir uns zunächst folgende Fragen stellen:

  1. Wird das Arbeitszimmer nur von dir, oder auch von anderen Personen aus der Familie genutzt?
  2. Ist es überhaupt ein komplettes Zimmer?
  3. Oder vielleicht nur ein separater Bereich in einem sonst noch anders genutzten Raum?
  4. Werden in diesem Zimmer noch andere Dinge gelagert oder erledigt? (Bügeln, Yoga, Hobbies, etc.)
  5. Ist es nur dein privates Büro?
  6. Oder auch gleichzeitig Home-Office für deinen (Angestellten) Job?

Je nachdem, wie hier die Antworten ausfallen, kann die Ordnung für diesen Raum zum Teil für den Einzelnen nämlich ganz unterschiedlich aussehen.

Was funktioniert schon gut im Arbeitszimmer?

Überlege dir doch mal, was zum jetzigen Zeitpunkt schon positiv in diesem Raum ist.

Vielleicht fällt dir hierzu zunächst erstmal gar nichts ein.

In den allermeisten Fällen ist es allerdings schon so, dass bestimmte Dinge schon durchaus positiv sind.

Vielleicht hast du schon den Schreibtisch genau an der richtigen Stelle.

Und du bekommst viel Licht vom Fenster.

Vielleicht hast du schon deine Ordner nach deinem gut funktionierendem System sortiert.

Oder deine Schreibwaren und Untensilien sind ordentlich sortiert und platziert.

MERKE:

Alles das, was für dich jetzt schon gut funktioniert, das darfst und sollst du auf jeden Fall so beibehalten!

Was nervt total im Arbeitszimmer?

Ganz im Gegensatz zu den Dingen, die dich nerven.

Die Dinge, die eben (noch) nicht gut funktionieren.

Und die können ganz unterschiedlicher Natur sein.

  • Falsche Raumaufteilung
  • Herumliegende Dokumente aller Art
  • zu wenig oder gar keine Ordner(Struktur)
  • zu viele offene Regale
  • kein Ablage-System
  • unübersichtlicher Schreibtisch
  • zu viele Dinge, die eigentlich überhaupt nicht in diesen Raum gehören

Welche Kategorien gibt es im Arbeitszimmer?

  • (Fach) Bücher
  • Zeitschriften
  • Ordner
  • Unterlagen
  • Gebrauchsanweisungen
  • Schreibtischzubehör (Stifte, Büroklammern etc.)
  • Schreibwaren (Notizblöcke, Briefumschläge etc.)
  • Druckerzubehör
  • Ladegeräte, Kabel, Adapter etc.
  • Hobbyzubehör
  • Flyer, Visitenkarten
  • Gutscheine
  • Grußkarten
  • und noch vieles mehr….

Gibt es eine Routine für die Postbearbeitung?

Eine gut funktionierende Routine ist hier das A und O für deine Postorganisation.

Sie hilft dir dabei den Überblick zu behalten, keine Fristen zu versäumen und erst gar keine Unordnung entstehen zu lassen.

Zunächst einmal brauchst du unbedingt einen festen Ort, an dem deine Eingangspost abgelegt, bzw. gesammelt wird.

Dafür kannst du entweder normale Ablageboxen nutzen.

Die du im Idealfall auch beschriften solltest.

Ich nutze dafür den Dokumentenorganizer MyPaper von Rotho

Darin befinden sich die Fächer:

  • Lesen
  • Bearbeiten
  • Bezahlen
  • Archivieren

so kann ich die ganze Woche über schon sinnvoll vorbereiten und sortieren.

Besonders praktisch finde ich außerdem, dass ich diese Box mit einem Tragegriff auch mal mit auf die Terasse oder ein anderes Zimmer nehmen kann.

Je nachdem, wie hoch dein Posteingang ist empfehle ich sehr gerne eine wöchentliche Postbearbeitung.

Das hat sich auch für mich bewährt.

Ich sammle meine Post die ganze Woche über und bearbeite diese immer samstags.

Du kannst es aber genauso gut für jeden Tag einplanen.

Dann am besten immer zur selben Uhrzeit.

Entweder morgens oder abends.

Deine Ablage zu erledigen ist oft eine ungeliebte Aufgabe.

Genau deshalb sind die festen Zeiten hier so wichtig.

Selbstverständlich kannst du deine Unterlagen auch teilweise oder komplett digital ablegen.

Gibt es eine Ordnerstruktur?

Bei deinen Unterlagen selbst sollte natürlich auch Ordnung herrschen.

Ganz egal ob digital oder analog.

Bei Dokumenten wird nach folgenden (Haupt) Themen unterschieden:

  • Finanzen
  • Gesundheit
  • Versicherungen
  • Wohnen
  • Arbeit
  • Persönliches
  • Notfall
  • Kinder
  • Hobbies
  • Mobilität

Innerhalb von diesen Themen werden dann zusätzlich die Unterkategorien angelegt.

Wenn du keine Ordner magst, kannst du auch mit Hängeregister arbeiten.

Diese kann man nach dem gleichen System anlegen.

Natürlich auch immer nach deinen Vorlieben analog oder digital.

Auch eine Mischung aus beidem ist durchaus möglich.

Ich möchte an dieser Stelle auch nochmal mit aller Eindringlichkeit auf den Notfall-Ordner hinweisen.

Dieser sollte in meinen Augen in keinem Haushalt fehlen, sondern ganz im Gegenteil, er sollte auf jeden Fall zum Standard gehören.

Jeder von uns, ganz gleich welchen Alters, kann jederzeit durch Unfall oder Krankheit von einem Tag auf den anderen in eine Notsituation geraten.

Und dann ist es wichtig, vorbereitet zu sein.

Mit einem richtig organisiertem Notfallordner hat man alle wichtigen Unterlagen für seine Angehörigen an einem Ort zusammen.

In meinem ausführlichem Bericht zu diesem Thema erfährst du alle wichtigen Details dazu und wie du diesen Ordner anlegst.

Tipps und Tricks

DOKUMENTENABLAGEN. Mit mehrstufigen Dokumentenablagen schaffst du zum einen mehr Platz und zum anderen kannst du diese sehr gut nach Themen oder Priorität trennen. So hast du schnell eine bessere Übersicht.

BESCHRIFTUNGSSYSTEME. Ich rate IMMER dazu gerade diese Ablagen und Boxen jeglicher Art dann auch ordentlich zu beschriften. Genauso wie Ordner. Manchmal kann es auch nützlich sein einzelne Schubladen zu beschriften. Das hilft einerseits beim Versorgen oder Aufräumen bestimmter Unterlagen und Dinge, genauso auch beim Suchen und Finden der selben. Und zwar nicht nur für dich, sondern auch für alle anderen Familienmitgliedern.

SCHUBLADENORGANIZER. Gerade in Schubladen, in denen sich viel „Kleinkram“ befindet, schafft man mit sochen Organizern eine übersichtliche Struktur und einen klaren Überblick. Jedes Teil hat hier seinen festen Platz. Zu Beginn kannst du hier auch erstmal mit kleinen Schachteln oder ähnlichem arbeiten, die sich in deinem Fundus befinden.

KABELSYSTEME. Benutze Kabelbinder oder spezielle Kabelkanäle um diese aus dem Blickfeld verschwinden zu lassen. Außerdem verhinderst du auf diese Art gefährliche Stolperfallen.

Was sonst noch wichtig ist

Wird dein Arbeitszimmer häufig genutzt?

Bist du viel im Home-Office oder als Selbstständige Person viel am Schreibtisch und Telefon tätig?

Dann solltest du auf jeden Fall auch in eine gute Ergonomie investieren.

An erster Stelle ein wirklich guter qualitativ hochwertiger und für dich passender Bürostuhl.

Sinnvoll kann auch ein höhenverstellbarer Schreibtisch sein.

Dein Körper und deine Gesundheit werden es dir danken.

Mit einheitlichen und gedeckten Farben im Arbeitszimmer schaffst du eine ruhige Arbeitsatmosphäre und es entsteht ein harmonisches Gesamtbild in diesem Raum.

Sind deine Ordner zu bunt, werden diese im geschlossenen Schrank versorgt.


Mit diesen Punkten sollte es auch für dich möglich sein, dein Arbeitszimmer so zu gestalten, dass du hier klar Strukturen und eine gute Übersicht schaffen kannst.

Ein Raum, in dem es sich entspannt und angenehm arbeiten lässt.


Bring Ordnung in dein Zuhause,

und du bringst dein Leben in Ordnung!

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