Ordnung schaffen und Aufräumen – was ist der Unterschied?
Ordnung in unserer Gesellschaft
Unsere Gesellschaft basiert auf organisierten Strukturen und festgelegten Regeln.
Wir alle brauchen Ordnung.
Ohne Ordnung würde unsere Gemeinschaft nicht funktionieren.
Wir brauchen die Verkehrsregeln im Straßenverkehr.
Genauso wie verlässliche Öffnungszeiten von Geschäften, Banken und öffentlichen Einrichtungen.
Ebenso Fahrpläne und geregelte Abfahrtszeiten öffentlicher Verkehrsmittel.
Und und und…
ich könnte hier noch viel mehr aufzählen.
Ich denke, du hast verstanden, was ich meine.
Wir brauchen die Menschen, die diese Regeln und Strukturen beherzigen und nach ihnen handeln.
Wir brauchen die Mitarbeiter in den Supermärkten die neu gelieferte Ware an den richtigen Platz im Regal einräumen, damit wir sie dort finden können, anstatt sämtliche Neuware an einem Ort abzulegen, andem dann keine Übersicht vorhanden ist.
Wir brauchen die Mitarbeiter, die pünktlich zu ihren Dienstzeiten erscheinen in Krankenhäusern, Arztpraxen usw.
Um auch hier nur einige Beispiele von ganz vielen Bereichen zu nennen.
Ich wollte hiermit einfach aufzeigen, warum wir all diese Strukturen brauchen.
Was ist denn jetzt aber genau der Unterschied zwischen Ordnung schaffen und Aufräumen?
Das Aufräumen
Das Aufräumen beschreibt die Tätigkeit, Dinge an ihren Platz zu räumen.
Dabei spielt es zunächst keine Rolle, ob dieser Platz sinnvoll ist oder ob es eine feste Struktur im Haushalt gibt.
Das Teil ist schlicht und einfach erst einmal aus dem Weg geräumt – also aufgeräumt.
Das Zuhause ist danach aufgeräumt.
Es kann aber trotzdem sein, dass es in Regalen und Schränken nicht geordnet ist.
Aufräumen muss man täglich.
Übrigens auch in einem gut organisiertem Haushalt.
Auch ich räume jeden Tag einige Dinge auf.
Für ordentliche Menschen ist das regelmäßige Aufräumen in der Regel keine Last oder Belastung.
Es gehört einfach dazu.
Andere wiederum empfinden das Aufräumen als lästig.
Das liegt dann meistens daran, dass hier keine Struktur vorhanden ist.
Dann geht es beim Aufräumen ganzn oft auch bloß darum, den Boden und die Flächen frei zu räumen.
Und diese Personen haben dann ganz oft das Gefühl, dass sie trotz ständigem Aufräumen nie fertig werden.
Und hierdurch entsteht Frust und Motivationsverlust.
Hierbei hilft vielleicht schon die Haushaltsapp BeTidy, mit der man sich Putzplan und Aufgabenlisten erstellen kann.
Ordnung schaffen
Beim Ordnung schaffen geht es vielmehr darum, den Dingen einen festen und sinnvollen Platz zu geben.
Einen festen Platz, an den sie immer wieder zurückgeräumt werden können.
Im Gegensatz zum Aufräumen ist das Ordnung schaffen keine tägliche Aufgabe.
Ordnung schaffen beginnt in der Regel mit dem Ausmisten, um die Dinge hinterher so einzuräumen und zu verstauen, dass man sie leicht herausnehmen kann.
Man schafft eine übersichtliche Struktur.
Man sortiert nach Kategorien.
Hierbei helfen auch wir Ordnungsexperten.
Für das Ordnung schaffen sollte man sich Zeit nehmen.
Damit man hinterher längerfristig wertvolle Zeit beim täglichen Aufräumen im Alltag zurückgewinnt.
Dazu kannst du auch gerne meinen Artikel über die Grundordnung lesen.
Ich höre diesen Satz immer wieder bei meiner Kundschaft:
„Ich räume den ganzen Tag auf, aber es nützt einfach nichts“
Das liegt meistens genau daran, dass hier die Strukturen fehlen, die durch das Ordnung schaffen angelegt werden.
Und ich kann dir eines versichern:
Ordnung kann man lernen!!
Zum Beispiel von einem proffessionellen Ordnungsexperten.
Proffessionelle Hilfe ist kein kurzfristiger Luxus.
Sie ist eine wertvolle Investition in:
- langfristige Lebensqualität
- hohe Produktivität
- spürbare Stressreduktion
Ein Ordnungsexperte analysiert deine individuelle Situation.
Und schafft strukturierte Lösungen.
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Was zeichnet einen ordentlichen Menschen aus?
Dazu gibt es in der Tat ein paar nachgewiesene Fakten.
Ordentliche Menschen denken visuell.
Sie haben sofort ein unangenehmes Gefühl, wenn etwas nicht an seinem festen Platz liegt.
Ordentliche Menschen legen großen Wert auf den äußeren Anblick ihrer Wohnung.
Sie haben einen Plan im Kopf und speichern eine ganze Liste von Tätigkeiten, die noch zu erledigen sind.
Sie entwickeln Tricks für eine vereinfachte Haushaltsführung.
Setzen sich selbst Zeitlimits.
Und halten diese auch ein.
Man kann sagen,
ordentliche Menschen vertrauen ihren Fähigkeiten.
Bring Ordnung in dein Zuhause,
und du bringst dein Leben in Ordnung.
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Vielen Dank, liebe Monika, für den informativen Beitrag. Ich sehe mich selbst als ordentlich, wenn ich mir aber meine Dateien auf dem PC ansehe, ist da noch Luft nach oben. Da fehlt mir die Struktur, danke für den Hinweis.
Herzliche Grüße von Anita
Lieben Dank Anita, ja eine klare Struktur ist in allen Fällen super hilfreich. Viel Erfolg!
Liebe Grüße Monika