Platzsparende Aufbewahrung statt neuer Anschaffungen
Du willst Ordnung schaffen, ohne ständig neue Behälter zu kaufen?
Diese kompakte Anleitung zeigt dir , wie du Gegenstände nach Funktion und Raum sortierst.
Dabei auch gleichzeitig auf langlebige und nachhaltige Lösungen mit Wiederverwendung setzt.
1. Warum sinnvoll sortieren?
- Schnelleres Finden
- Kürzere Suchzeiten
- Zeitersparnis
- Längere Lebenszeit
- Weniger Platz bzw. Raumbedarf
2. Raumbezogene Sortierung
Hier ist der Name Programm.
Sortiere nach Räumen.
- Küche
- Bad
- Schlafzimmer
- Kinderzimmer
- Büro
- Keller
- etc.
also alles, was zur Küche gehört, kommt auch dorthin.
Bei kleineren Wohneinheiten sortierst du nach Bereichen
3. Funktionsbasierte Sortierung
Sortiere die Dinge nach ihrem Nutzen
Hier am Beispiel einer Küche.
Das (Ess)Geschirr kommt zusammen in einen Bereich.
Das Kochgeschirr incl. Pfannen und Töpfen in den nächsten Bereich zusammen.
Ebenso die Gläser.
Lebensmittel werden auch zusammen gelagert.
Du merkst schon, worauf ich hinauswill.
Nehmen wir noch das Büro.
Hier kommen Ordner und Unterlagen an einen Platz.
Druckerpatronen oder ähnliches Büromaterial zusammen.
Genauso wie Briefumschläge und andere Papiersachen.
Sortiere nach Bereichen
Die Dinge sollten auch dort platziert werden, wo sie regelmäßig gebraucht oder benutzt werden.
Bleiben wir beim Kochgeschirr.
Das sollte sich natürlich auch in der Nähe des Herdes befinden.
Sortiere so, dass die Dinge bei Bedarf an diesem Ort in Reichweite sind vom Einsatzort.
Sortiere nach Häufigkeit der Nutzung
Die Dinge, die du am meisten im täglichen Gebrauch hast, sollten sich immer ganz vorne oder oben befinden.
Damit du nicht lange nach ihnen suchen musst.
4. Materialien für eine platzsparende Aufbewahrung
Achte hier unbedingt auf Langlebigkeit und gleichzeitig Nachhaltigkeit.
Es macht sich auf jeden Fall bezahlt bei der Anschaffung in hochwertige Produkte zu investieren, die eine lange Haltbarkeit versprechen.
Je nachdem für welchen Bereich bieten sich hier folgende Materialien an:
- Glas z.B. für Küche
- Metall geeignet für Keller
- Stoff z.B. fürs Schlafzimmer
- Rattan z.B. fürs Bad
- hochwertiger (recycelter)Kunststoff z.B. von ROTHO
Je nach Verwendung sollten die Behälter (luftdicht) zu verschließen sein.
Am besten auch stapelbar und evtl. Griffe haben.
Auf jeden Fall sollte alles übersichtlich und klar beschriftet werden.
Nutze dafür gerne ein Beschriftungsgerät.
Zum Beispiel von der Firma DYMO.
Achte bei der Anschaffung von Boxen und Behältern auf Flexibilität, um die Systeme gegebenenfallst auch zu erweitern oder anzupassen.
Bei der Suchmaschine https://meine-aufbewahrungsbox.de/ kannst du bei deiner Suche ganz wunderbar filtern nach Raum, Größe, Material und Bedarf.
Das erleichtert die Suche ungemein und verschafft zunächst mal einen guten Überblick.
5. Wiederverwendung statt Neukauf
Es muss allerdings nicht immer alles neu angeschafft werden.
Meist gibt es eine Menge Möglichkeiten, vorhandenen Behälter sinnvoll weiter zu nutzen.
Falls du schon entrümpelt hast, vielleicht sogar nach meiner Anleitung NACHHALTIG ENTRÜMPELN-So findest du einen guten Platz, für alles was du nicht mehr brauchst, dann sind ganz sicher einige Behälter leer geworden.
Das stelle ich auch immer wieder bei meinen Einsätzen bei meinen Kunden fest.
Dann brauchst du gar nicht so viel Neues.
Grundsätzlich solltest du dich sowieso vor jeder Neuanschaffung fragen, ob sie wirklich nötig ist.
3 FRAGEN, DIE DU DIR STELLEN SOLLTEST, BEVOR DU ETWAS NEUES KAUFST
Hier ein paar Beispiele zur Wiederverwendung:
- leere Schuhkartons als Fotobox
- alte Tupperdosen für Knöpfe, Werkzeug oder ähnliches
- leere Gurkengläser als Vorratsbehälter in der Küche oder für Salate to go
Praktische Tipps für eine platzsparende Aufbewahrung
Nutze für eine platzsparende Aufbewahrung auch Ecken und Nischen, welche sonst keine anderen Möglichkeiten bieten.
Die sogenannten toten Winkel.
- den Platz unter dem Bett
- unter Treppenaufgängen
- unter Dachschrägen
Genauso wie Vakuumbeutel für Bekleidung und Bettwaren.
Sortierboxen für Kleinteile wie Bastelsachen, Schrauben, Nagel und ähnliches.
In gewissen Bereichen solltest du regelmäßig Check-ins einplanen, damit die Ordnung auch bestehen bleibt
- Lebensmittel auf MHD kontrollieren
- Dokumente nach abgelaufenen Fristen sortieren
- Schreibtisch
- Fotos auf dem Handy löschen und in Ordner sortieren
Kennst du schon die Haushaltsapp BeTidy?
Die kann hier sehr nützlich sein.
7. Abschluss-Checkliste
- Funktion: Passt der Gegenstand auch noch zum Nutzungszweck?
- Zugriff: Ist er dort, wo er auch wirklich gebraucht wird?
- Zustand: Keine defekten Elemente? Gibt es Reparaturbedarf oder eine bessere Alternative?
- Nachhaltigkeit: Kann der Gegenstand wiederverwendet oder recycelt werden?
Du brauchst Hilfe bei der Umsetzung deines Projektes?
Dann helfe ich dir gerne bei der Umsetzung.
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Liebe Monika,
ein ausführlicher Artikel mit vielen leicht umsetzbaren Anregungen. Besonders spannend finde ich die Nutzung der toten Winkel, da ist sicherlich bei vielen noch eine Menge Luft nach oben.
Alles Liebe
Annette
Liebe Annette,
ja genau, manchmal sind es bloß die kleinen Dinge, die aber eine große Veränderung und/oder Erleichterung herbeiführen können.
Ordentliche Grüße, Monika