Familie und Ordnung
Ordnung in der Familie ist eine Herausforderung.
Gar keine Frage.
In vielen Familienhaushalten ist es eine Person, oft die Mutter, oder der Elternteil mit der stärksten Neigung zur Ordnung, die sich um die Haushaltsorganisation kümmert.
Dazu gehört neben dem Ordnung schaffen und halten auch noch solche Dinge wie Menüplanung, Kochen, Putzen, Waschen, Einkaufen…..
Zur besseren Organisation, oder für Putzpläne eignet sich übrigens die BeTidy-App sehr gut.
Du findest hier weitere Infos dazu BeTidy
Die größten Herausforderungen bei Familien
Fehlende Ordnungssysteme
Um Ordnung zu halten ist es wichtig, feste Strukturen zu haben.
Wenn die Dinge keinen festen Platz haben, fällt es schwer Ordnung zu halten.
Eine große Auswahl an nützlichen und praktischen Ordnungshelfern findest du bei ROTHO.
Lies dazu auch meinen Bericht dazu ROTHO ORDNUNGSBOXEN.
Dort findest du auch einen Rabattcode, den du gerne für deine Bestellung nutzen kannst.
Fehlende Verantwortlichkeit
Wer hat es zuletzt benutzt?
Wer ist für das Wegräumen zuständig?
Wenn diese Fragen nicht geklärt sind, kann schnell Unordnung und Frust entstehen.
Unterschiedliche Vorstellungen von Ordnung
Was für den Einen vielleicht ganz normal ist, kann für den Anderen schon wieder Unordnung bedeuten und er fühlt sich gestresst.
Zusätzlich unterscheiden sich die Geschlechter hier oft auch.
Männer bevorzugen in der Regel praktische Lösungen.
Frauen denken dafür oft ganzheitlich.
Mangelnde Wertschätzung
Wenn es so ist, wie oben beschrieben, kann bei einer Person schonmal Frust enstehen, wenn die Leistungen nicht entsprechend anerkannt, geschätzt und honoriert werden.
Oder, wenn sich der Rest der Familie nicht an den Tätigkeiten beteiligt.
Kinder im Haushalt
Oft nehmen die Eltern den Kindern das Aufräumen ab.
Ganz einfach, weil es schneller geht.
Das ist aber nicht sinnvoll oder hilfreich.
Denn das führt irgendwann dazu, dass die Kinder die Ordnung nicht in ihrer Verantwortung sehen.
Kinder leben im Moment und sind schnell von neuen Reizen abgelenkt.
Das bedeutet aber nicht, dass sie nicht aufräumen können.
Nein.
Sie müssen es lediglich regelmäßig trainieren.
Je nach Alter natürlich.
Und mit Unterstützung der Eltern.
Sie müssen regelmäßig daran erinnert werden.
Und sie sollten es selbst tun.
Dazu kann man ganz gut Rituale nutzen, wie zum Beispiel täglich nach dem Abendessen.
Oder immer am gleichen Wochentag.
Kinder brauchen beim Aufräumen visuelle Reize.
Deshalb sollte man (zumindest im Kinderzimmer) Ordnungsysteme anlegen.
Diese sollten leicht zugänglich sein und verständlich.
Also lieber offene Kisten, anstatt geschlossene Behälter.
Diese dann am besten transparent oder in unterschiedlichen Farben.
Das Spielzeug sollte in Sicht und Greifhöhe der Kinder aufbewahrt werden.
Sicherheit
An dieser Stelle noch ein paar Punkte zum Thema Sicherheit, die im Haushalt mit Kindern beachtet werden sollten:
- sämtliche Reinigungsmittel und Medikamente müssen außer Reichweite von Kindern aufbewahrt werden
- Werkzeug, Näh und Handarbeitsutensilien sollten in abschließbaren Behältern oder Schränken versorgt werden.
- Brüchige Kabelisolierungen, defekte Steckdosen, wacklige Spiegel, spitze Ecken und scharfe Kanten sind Gefahrenquellen
- Alles, was Kinder leicht umwerfen oder herunterstossen können, sollte besfestigt werden – oder weggeräumt
Kinder sind erfinderisch!
Oft reicht es nicht aus, gefährliche Objekte an einem scheinbar unerrreichbaren, erhöhten Ort aufzubewahren.
Man sollte sich nicht blind auf Kindersicherungen an Flaschen verlassen, sondern diese sofort nach Gebrauch wieder weg räumen.
Fazit
Ordnung in der Familie ist ganz klar ein gemeinsames Familienprojekt.
Man sollte gemeinsam über Verantwortlichkeiten sprechen, diese gemeinsam festlegen und untereinander zuweisen.
Vielleicht auch regelmäßig Familienrat halten.
Ordnung in der Familie funktioniert nur, wenn jeder Einzelne seinen Beitrag dazu leistet.
Dann wird Ordnung zur gemeinsamen Aufgabe anstatt zur Belastung.
Das bedeutet für alle mehr gemeinsame Zeit und quality-time.
Deshalb verhindert eine regelmäßige Kommunikation auftretende Konflikte schon im Vorfeld.
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