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Was ist DEATH CLEANING – und was ist es NICHT?

Death Cleaning ist eine Ordnungsmethode für Menschen in der zweiten Lebenshälfte, die ihren Wohnraum und Besitz aktiv verkleinern möchten.

Für Menschen, die Ballast abwerfen möchten.

Für Menschen, die Ordnung schaffen wollen, ohne ihre Geschichte zu verlieren.

Für Menschen, die vorsorgen möchten.

Woher dieser Begriff Death Cleaning überhaupt herkommt und was er bedeutet, kannst du hier nachlesen

WAS GENAU BEDEUTET DEATH CLEANING ODER DÖSTÄDNING EIGENTLICH?

Wie beim Death Cleaning vorgehen kannst, kannst du hier nachlesen DEATH CLEANING – TEIL 2

Bei Wikipedia findest du ebenfalls eine Definition dazu.

Wann brauchst du Death Cleaning?

Death Cleaning ist eine Ordnungsmethode, die du anwenden kannst,

  • wenn du bewusst vorsorgen möchtest, für dich selbst und für deine Angehörigen.
  • wenn du deinen Besitz sinnvoll und nachhaltig reduzieren möchtest
  • wenn du deine persönlichen Dinge, Dokumente und Erinnerungen strukturieren möchtest
  • wenn du Gegenstände nachhaltig und respektvoll weitergeben möchtest
  • wenn du das Gefühl hast, ich möchte Ordnung schaffen. Nicht aus Druck – sondern aus Klarheit
  • wenn du selbst bestimmen möchtest, was mit deinen Dingen passiert und passieren soll

Damit du am Ende weißt:

Ich habe geregelt, was mir wichtig ist – zu meinen Bedingungen!

Was ist Death Cleaning NICHT?

1. Death Cleaning ist kein schnelles und radikales Ausmisten

Ganz im Gegenteil.

Beim Death Cleaning geht es darum zu reduzieren in deinem ganz eigenen Tempo.

Es geht darum, den Ballast loszuwerden.

Es geht darum, die verbleibenden Dinge neu und sinnvoll zu ordnen.

Du überlegst dir ganz genau:

  • was soll bleiben?
  • was kann ich loslassen?
  • was darf gehen?
  • und wohin?

Du triffst eine ganze Menge, teilweise emotionale, Entscheidungen.

Denn du beschäftigst dich hier ganz intensiv mit vielen Dingen, die dich zum Teil schon sehr lange begleitet haben.

Manchmal sogar Jahrzehnte.

Und genau das ist eben NICHT auf die Schnelle erledigt und abgehakt.

Das braucht Zeit.

Viele Wochen und Monate.

Du beschäftigst dich mit deiner Vergangenheit.

Mit den Menschen die dich begleitet haben.

Mit Fotos, Dokumenten und anderen emotionalen Erinnerungen.

Du erinnerst dich an schöne, genauso wie evtl. an weniger schöne Zeiten.

Oft kommt es beim Death Cleaning auch vor, dass du das ein oder andere Gespräch mit einer Person aus deiner Vergangenheit führen möchtest.

Vielleicht gibt es noch etwas zu klären.

Genau deshalb solltest du dir bei diesem Prozess auch immer wieder Pausen gönnen.

Um den Erinnerungen und Emotionen auch einen Raum zu geben, anstatt sie nur weg oder zu unterdrücken.

Vielleicht möchtest du auch bestimmte Gegenstände jetzt schon an deine Liebsten weitergeben.

Und natürlich gibt es auch diese Dinge, bei denen du dich ganz schnell entscheiden kannst.

Aber alles in allem ist Death Cleaning eben kein radikales ausmisten, wenn du alles schnell weg haben willst.

2. Death Cleaning ist kein abgeschlossener Prozess

In manchen Bereichen gibt es beim Death Cleaning keinen Abschluss.

Jetzt bin ich fertig.

Zack Bum.

Nein.

Es gibt immer mal wieder Dinge, die vor einem halben Jahr durchaus noch ihre Daseinsberechtigung hatten.

Die nun aber gehen dürfen.

Du warst damals vielleicht noch nicht bereit.

Aber jetzt haben sich die Umstände geändert.

Deine Gedanken oder Gefühle haben sich geändert.

Deine Meinung oder deine Einstellung.

Du solltest immer mal wieder gewisse Bereiche durchgehen.

Du solltest 1x jährlich deinen Notfallordner durchsehen und aktualisieren.

Auch das gehört zum Death Cleaning.

Aus diesem Grund ist Death Cleaning nie „abgeschlossen“.

3. Death Cleaning ist keine Ordnungsmethode für Menschen in der ersten Lebenshälfte

Beim Death Cleaning geht es um mehr, als bloß deinen Haushalt zu ordnen.

Hierbei geht es auch darum, vorzusorgen um damit deine Angehörigen später einmal zu entlasten.

Es geht darum, zu überlegen, was hat noch eine Bedeutung für mein heutiges Leben?

Wenn du jung bist, dann sind noch nicht so viele Erinnerungen da in deinem Leben.

Du bist erst dabei, sie dir zu schaffen.

Und das ist schön so.

Deshalb ist es für dich noch zu früh für Death Cleaning.

Für dich sind andere Ordnungsmethoden sinnvoll.

Fazit: Death Cleaning ist ideal, wenn …

Death Cleaning ist ideal für dich,

  • wenn du einen geordneten leichteren Wohnraum suchst
  • wenn du Kalrheit darüber möchtest, was wirklich wichtig ist
  • wenn du weniger emotionale Last möchtest
  • wenn du deine Angehörigen entlasten möchtest

Death Cleaning ist genau das Richtige für dich,

  • wenn die Kinder ausgezogen sind
  • wenn dein Partner verstorben ist
  • wenn du dich räumlich verkleinern möchtest
  • wenn du umziehst
  • wenn du ins betreute Wohnen wechselst

Oder ganz allgemein gesagt, Death Cleaning ist in fast allen Lebensumbrüchen hilfreich und sinnvoll.


Wenn Death Cleaning genau das Richtige für dich ist, du aber nicht weißt, wo und wie du überhaupt beginnen sollst.

Wenn du dich frägst, wohin bloß mit all den Dingen?

Dann komm doch gerne mit mir ins Gespräch und lass dich bei einem ersten Kennenlernen ganz unverbindlich von mir beraten.

Ich begleite seit vielen Jahren andere Menschen durch Organisation, Struktur und Entscheidungsprozesse.

Beruflich genauso wie privat.

Meine Erfahrung aus Führung, Service und Organisation, sowie der persönlichen Begleitung von Lebensübergängen fließt in meine Arbeit mit ein.

Meine Begleitung ersetzt keine Hilfe – sie schafft Entlastung.

Ich gebe Struktur, Orientierung und halte den Raum.

Diskret, persönlich und ohne Druck.

Bring Ordnung in dein Zuhause,

und du bringst dein Leben inOrdnung!

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