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SO FINDEST DU EIN GEEIGNETES ZEITMANAGEMENT

Unterschiedliche Zeitmanagement-Methoden

Hier möchte ich dir 6 verschiedene Zeitmanagement Methoden vorstellen.

Über das Thema Zeiträuber habe ich ja schon in diesem Beitrag geschrieben ZEITRÄUBER ERKENNEN UND VERMEIDEN.

In diesem Beitrag geht es um ein weiteres Hilfsmittel, seine Zeit besser zu planen.

Nämlich um ein – für dich passendes – Zeitmanagement.

Denn soviel ist schonmal klar.

Nicht für jeden ist das gleiche System die richtige Lösung.

Das kann individuell sehr unterschiedlich sein.

Kommt also auf den jeweiligen Typen drauf an sozusagen.

Für die Arbeitswelt gibt es unterschiedliche Methoden für Zeitmanagement.

Die kann man allerdings durchaus auch für den privaten Bereich anwenden.

Deshalb möchte ich einige davon in diesem Beitrag ein wenig näher vorstellen.

  1. Das Pareto-Prinzip
  2. Die Pomodoro-Technik
  3. Die 5S-Methode
  4. Das Eisenhower-Prinzip
  5. Die Alpen-Methode
  6. Die ABC-Methode

Das Pareto-Prinzip

Manche sagen dazu auch die 80/20-Regel.

Hier geht es darum, dass mit 20% Aufwand 80% der Ergebnisse erzielt werden.

Diese Methode ist sinnvoll für die Perfektionisten.

Man sollte den Fokus darauf legen, die wichtigsten 20% der Aufgaben zu erledigen.

Das ist effizient und bringt gleichzeitig den größten Erfolg.

Die Pomodoro-Technik

Wird auch gerne mal als „Salami-Technik“ bezeichnet.

Hierzu braucht es einen Wecker oder eine Stoppuhr.

Es wird in Intervallen gearbteitet.

Jeweils 25 Minuten mit einer Unterbrechung von 5 Minuten.

Nach 4 Durchgängen folgt eine längere Pause (0,5 Stunde).

Diese Methode ist besonders geeignet für Menschen, die sich nicht lange konzentrieren können.

Durch die kurzen Pausen kann man produktiver arbeiten.

Man ist weniger abgelenkt und der Fokus steigt.

Die 5-S-Methode

Diese Methode stammt ursprünglich, genau wie die KonMari-Methode von Marie Kondo, aus Japan.

Sie wird inzwischen in Unternehmen auf der ganzen Welt angewendet.

Und sie lässt sich perfekt auch für unser Zuhause anwenden.

1. (AUS) SORTIEREN

Hier kommt zunächst einmal alles weg, was nicht mehr benötigt wird.

Dadurch gewinnst du Platz und es stören dich keine Dinge mehr, die keinen klaren Zweck erfüllen.

2. SYSTEMATISIEREN

Danach entscheidest du, wo welches Ding seinen festen Platz bekommen soll.

Hierbei solltest du logisch vorgehen.

Nämlich die Dinge, die am häufigsten benutzt bzw. benötigt werden, kommen in greifbare Nähe.

Die Dinge, die nicht so oft benutzt oder gebraucht werden, können weiter hinten eingeräumt werden.

3. SÄUBERN

Auch das gehört selbstverständlich dazu.

Bevor zurück oder wieder eingeräumt wird, wird sauber gemacht.

Regelmäßiges Reinigen und Instandhalten von Möbeln und Oberflächen ist wichtig für eine nachhaltige Ordnung.

4. STANDARDISIEREN

Die Anordnung zum Standard machen, bedeutet, die Dinge klar zu beschriften und für alle Familienmitglieder sofort erkennbar zu machen.

5. SELBSTDISZIPLIN

Das iat der wichtigste Punkt bei dieser Methode.

Die dauerhafte Umsetzung.

Diese Ordnung muss zur Routine werden.

Und wir haben ja schon gelernt, neue Routinen brauchen Zeit.

Deshalb braucht es an dieser Stelle Disziplin.

Durch regelmäßige Überprüfung und gegebenenfalls kleiner Anpassungen bleibt die Struktur erhalten und dein Zuhause langfristig effizient organisiert.

Das Eisenhower-Prinzip

Dieses System ist nach dem ehemaligen US-Präsidenten D.Eisenhower benannt.

Hier geht es darum wichtige und dringende Aufgaben zu unterscheiden.

Eisenhower hat seine Aufgaben konsequent nach diesen Kriterien eingeteilt.

Auch ich wende diese Methode regelmäßig in meinem Alltag an.

Weil sie unglaublich effektiv ist.

Und mich stets gut voranbringt.

Die Aufgaben werden priorisiert.

Genauso wie Unwichtiges eliminiert wird.

Wie funktioniert das Ganze?

Es wird nach 4 Kategorien unterschieden.

  1. Wichtig und Dringend – muss ich sofort oder als erstes erledigen
  2. Wichtig, aber nicht dringend – kann ich terminieren und fest einplanen (zu einem späteren Zeitpunkt)
  3. Dringend, aber nicht wichtig – kann ich erledigen, nachdem ich Punkt 1 abgeschlossen habe
  4. Weder wichtig, noch dringend – ist nur ein Zeitfresser, kann ich also streichen oder zumindest minimieren

DIE ALPEN-METHODE

Mit der Alpenmethode kannst du deinen Tag strukturiert planen, ohne dass du unter Zeitdruck gerätst oder dich überlastest.

A – Aufgaben auflisten

L – Länge der einzelnen Aufgaben einschätzen

P – Pufferzeiten einplanen (sei hier ruhig großzügig)

E – Entscheidungen oder Prioritäten treffen

N – Nachkontrolle und Anpassung

Hast du dir hier deine Planung erstellt, kanns losgehen.

Die ABC-Methode

Diese Methode hilft ebenfalls, nach Wichtigkeit zu priorisieren.

  • A-Aufgaben – haben immer höchste Priorität
  • B-Aufgaben – wichtige, aber keine kritischen Aufgaben
  • C-Aufgaben – Routineaufgaben mit geringer Wichtigkeit

Du solltest dir pro Tag höchstens 1-2 A-Aufgaben mit einem Zeitfenster von ca. 3 Stunden einplanen.

Für die B-Aufgaben 2-3 Themen mit 1 Stunde.

Und für diverse C-Aufgaben 45 Minuten.


So, das waren sie die 6 Methoden für ein sinnvolles Zeitmanagement.

Was du auf jeden Fall unternehmen solltest für ein gutes Zeitmanagement, sind folgende Punkte:

  • klare Ziele ind Meilensteine setzen (sonst kommst du nicht wirklich voran)
  • gewisse Zeiten blockieren für feste Vorhaben
  • Auszeiten von Social Media und ähnlichem (scrollen nur noch 2x täglich)
  • übermäßiges Multi-Tasking vermeiden
  • Aufgaben nach Wichtigkeit priorisieren
  • gewisse Aufgaben vielleicht auch delegieren, bzw. an Andere abgeben
  • PAUSEN EINPLANEN

Ich mache mir morgens immer eine kleine To-do-Liste und priorisiere dann.

Genauso mache ich eine Liste für die Woche und den ganzen Monat.

Ja sogar mein Jahr ist nach Aufgaben aufgeteilt 😉

Schau gerne, welche Methode dich anspricht.

Womit du im Alltag gut zurechtkommst.

Und sich für dich als praktikabel erweist.

Denn, wie schon eingangs erwähnt, nicht für jeden ist die gleiche Methode geeignet.

Natürlich helfe ich dir auch gerne direkt bei dir zuhause, deine Methode zu finden.

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